Basketballnacht der Jungen Union lockt 46 Spieler aufs Feld in der Hauptschulsporthalle
Versmold (voi). Dribblings, Tricks und coole Würfe sind bei der vierten Auflage der Basketballnacht der Jungen Union wieder angesagt gewesen. Die Korbjäger ließ die am Samstag startende Fußball-EM kalt. Lieber kämpften sie in der Sporthalle der Hauptschule selbst um sportliche Meriten.
Neben »Weso's Wanderpokal«, gesponsert vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Ulrich Wesolowski, nahmen die Sieger der »Pium Phils« aus Borgholzhausen drei glänzende Goldmedaillen und einen Einkaufsgutschein vom Getränkemarkt Hogreve entgegen.
Im Finale gegen die »Pium Danieles« stand es 60 Sekunden vor Schluss noch ausgeglichen, ehe die »Phils« mit einem spektakulären Spielzug für die Entscheidung zum 22:18 sorgten.
Die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Silber- und Bronzemedaillen. Erstmals lobten die Veranstalter in diesem Jahr als Besonderheit einen Fair-Play-Preis aus. »Damit wollten wir einen Ansporn zum fairen Spiel bieten«, erklärte Felix Brüggemann, einer der Organisatoren der JU, die für den reibungslosen Ablauf sorgten. So hatten auch schwächere Teams die Chance, einen Pokal zu gewinnen. Dass ausgerechnet das Team »AK 47« diesen Titel davontrug, machte die Sache mit den ausgefallenen Teamnamen nur noch witziger. Das Versmolder Team war als Titelverteidiger bereits in der Vorrunde ausgeschieden.
Während die starken Finalteilnehmer bei der Namensfindung auf die Künstlernamen ihrer Mitspieler Philipp und Daniele setzten, erreichten die Drittplatzierten als Team »Von der Eckfahne« das kleine Finale. Die vier Hobbyfußballer aus Versmold verrieten damit ihre sportlichen Wurzeln.
Mit acht Teams und 46 Spielern wertete Organisationschef Felix Brüggemann die Basketball-Nacht als großen Erfolg. »Wir haben viele Zielgruppen angesprochen«, sagte er mit Blick auf die bunt gemischte Dribblerschar. Das größte Lob kam von den Spielern selbst: »Wir bedanken uns im Namen aller Basketballer für Euer Engagement«, sagte Artur Ragozin von »AK 47« bei der Siegerehrung. Es sei nicht selbstverständlich, so ein Turnier zu organisieren. »Wir haben die Zeit und die Mittel«, deutete Brüggemann an, dass die JU das Spektakel wiederholen wird.
[11.06.2008]